Franz W. (2001-2002) Nachbericht 3. Großes Ehemaligentreffen 13.- 16.08.2015 Veröffentlicht unter Standard
Verschlagwortet mit , , ,

Liebe ZUKler, liebe Teilnehmer und Helfer an unserem großen Ehemaligentreffen 2015,

es folgt hier der lange ersehnte Nachbericht unseres Treffens im August 2015. Ihr findet in diesem Artikel ein paar nette Fotos und unten stehend zwei nette Beteiligten-Berichte aus erster Hand von unserem Manuel und unserem Flo. (@Manuel und Flo -vielen Dank!) Vielen Dank auch für die Möglichkeit, dass wir einen kl. Beitrag in der offiziellen Printausgabe der zukINFO verfassen durften. So können wir unser Wirken auch an die Freunde und Förderer und sonstige mit dem ZUK verbundene Personen herantragen. (Dazu gibt es unten im Blog folgend einen eigenen Artikel).

Pritsche im Einsatz

Falls Ihr auch noch Berichte beizusteuern habt, bitte immer her damit. Ich baue sie dann gerne in den Bericht ein. Unter den Berichten findet Ihr eine vollständige Bildergalerie. Vielen Dank an alle Fotografen und an Flo R. für den Owncloud-Webspace!

Vorwegnehmen möchte ich noch, dass wir vom Planungsteam uns sehr über Eure rege Teilnahme gefreut haben. Sowohl Euer Feedback war sehr nett, Eure Tatkraft vor Ort und auch die geführten Gespräche waren wirklich gut. Dankeschön!

Ich möchte Euch auch die drei Kernaussagen aus unserer Umfrage nicht vorenthalten. Diese haben wir zusammen im Planungsteam bewertet und werden sie beim nächsten Planungsverfahren wieder aus der Schublade ziehen (alle Punkte, d.h. nicht nur die hier gezeigten drei!). Im wesentlichen haben wir es als ein „weiter so“ verstanden. Danke dafür.

ehe2015_ausw_generelles_01

ehe2015_ausw_arbeitsaktionen

ehe2015_ausw_generelles_02

Bericht von unserem Manuel (Jg. 2013/14):
Beim diesjährigen Ehemaligentreffen war es, wie schon im Jahr zuvor, meine Aufgabe, mich zusammen mit Jochen um die Logistik zu kümmern.
Dazu gehörte die Vorbereitung des Arbeitseinsatzes hinsichtlich sämtlicher Materialen und Werkzeuge, die für die einzelnen Arbeitsgruppen notwendig waren. Dabei haben neben Jochen und mir auch einige andere im Vorfeld geholfen, die schon einige Tage eher in Bene waren oder Bedarfslisten erstellt haben. Danach haben wir das Zusammengestellte zu den jeweiligen Arbeitsstationen gebracht.

Am Tag des Einsatzes haben wir dann mithilfe der Pritsche dafür gesorgt, dass die einzelnen Gruppen zu ihren Einsatzorten gelangen und dass überall genügend Getränke/Essen zur Verfügung steht. Ebenso war es unsere Aufgabe, Werkzeuge/Materialien zu organisieren, falls irgendwo trotz der gründlichen Planung im Vorhinein etwas fehlte, oder einzelne Geräte zu befördern, die an mehreren Stationen gebraucht wurden, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Auch der Treibstoff für die verschieden Geräte musste zwischendurch immer wieder aufgefüllt werden. Alle einzelnen konkreten Aufgaben hier rein zu schreiben würde etwas zu weit führen, letztendlich waren Jochen und ich Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme, die vor Ort an den Stationen nicht sofort gelöst werden konnten. Dabei mussten wir auch einige Male auf Charlys Rat zurückgreifen.

Nachdem dann alle Arbeitsgruppen ihre Tätigkeiten beendet hatten, haben wir alle Materialien, Geräte und Werkzeuge wieder zurück gen Zivi-Werkstatt gebracht und sind dann zum geselligen Teil des Abends dazugestoßen.
Im Großen und Ganzen hat die Logistik aus unserer Sicht zumindest sehr gut geklappt, wir haben versucht, bei Problemen immer schnell eine Lösung zu finden und zügig vor Ort zu sein und die Fahrten dabei effizient zu koordinieren. Auch Dank der Planung und Unterstützung im Vorfeld hat es kaum an Arbeitsmaterialien gefehlt. Jochen und mir hat die Aufgabe wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, wie auch das gesamte Ehemaligentreffen 2015.

Vielen Dank dafür an Charly und das ZUK, Servus und bis zum nächsten Mal, Euer Manuel (Jg. 2013/14)

Bericht von unserem Flo (Uraltgeneration):
Für Arbeiten in der Königsdisziplin der Zivitätigkeiten, Arbeiten im Moorpfad, fanden sich die erfahrensten, kräftigsten und nicht zuletzt schönsten Exemplare Ehemaliger in einem schlagkräftigen Team zusammen. Gemeinsam sollte bei schwüler Hitze den Widrigkeiten im abgelegen, bremsenverseuchten Moorpfad getrotzt werden und der Außenposten der Zivilisation in dieser selten verlassenen Gegend auf Vordermann gebracht werden. Der ursprüngliche Plan war, die umgestürzte Birke am alten Schwingsein von der Kronenseite her mit Baumstämmen und einer Strickleiter zu erschließen. So sollte ein neues Element zum Balancieren entstehen – der „Schrägbaum“. Da sich jedoch der Gesamtzustand des Moorpfads seit der letzten Begehung weiter verschlechtert hatte, sich nun als sehr marode darstellte und die Aktion „Schrägbaum“ alle Zivikräfte in Anspruch genommen hätte, haben wir uns entschieden anders vorzugehen. Aufgeteilt in drei Gruppen galt es die gröbsten Schäden zu beheben, damit nicht noch mehr unschuldige Seelen unvorsichtiger Touristen (Detlef, Wenke und Mia-Anke) auf ewig im Moor umherwandeln müssen.

Team 1 nahm sich der maroden Birkenstämme am Eingang vor den ersten Knüppeldämmen an. Hier wurden die größtenteils verrotteten Enden der Stämme abgesägt, die verbliebenen Stämme auf einem neuen Auflager fixiert und neue Stämme installiert. Dazu wurden große Bauschscheiben mit einer kleinen Kettensäge von einem umgefallenen Baum geschnitten und verankert. Auch die Geländer wurden hier repariert, so dass zumindest dieser Abschnitt wieder problemlos von Kai, Imke, und Fynn-Luca überwunden werden kann.

Team 2 nahm die Wiederherstellung der eingebrochenen Stege unmittelbar vor der Seilbahnstartplattform in Angriff. Zunächst wurden die Kaputten Stege demontiert, dann der Unterbau neu errichtet und die Stege wieder darauf befestigt. Auch die kaputte Leiter auf die Plattform wurde repariert und verstärkt. Nach Abschluss dieser Maßnahmen ist die Seilbahn auch für Marieke, Fridolin und Jens-Carsten wieder benutzbar.

Team 3 nahm die Herausforderung eine, zwischen zwei Bäumen eigeklemmten, Windwurfbirke zu fällen an. Auf Grund der heiklen Spannungsverhältnisse im Baum, dem Mangel an gut gelegenen Anschlagpunkte für den Greifzug sowie nicht zuletzt der grotesk winzigen Kettensäge, war dies auch eine langwierige und mühsame Angelegenheit. Doch auch diese Mission glückte, so dass der Stamm zum Abschluss mit den vereinten Kräften aller geborgen und Richtung Schrägbaum geschafft werden konnte. Es entstanden nur kleinere Flurschäden. Da es dem Charly ein Anliegen war den schiefen Weg zwischen Seilbahnplattform und Floß (offensichtlich keine Qualitätsziviarbeit) mit einem Geländer zu versehen, um auch Arne, Raik und Wienke sicher zum Ausgang führen zu können, haben wird dieses Projekt dann noch gemeinsam in Angriff genommen. Pfosten schneiden bzw. hacken, Geländer organisieren und Pflöcke einschlagen gelang dank der, mit kaltem Radler in letzter Sekunde wieder befüllten, Kraftreserven bestens. So wurde auch dieser Abschnitt mit einfachsten Mitteln noch etwas komfortabler gestaltet.

Dreckig, schweißgebadet, verschrammt, zerstochen, teilweise zerlumpt aber sehr glücklich kehrten wir am Abend im Gewitter aus dem Moor zurück.

Anmerkung: Der Schrägbaum wartet auf tatkräftige Ehemalige, die ihn in den Moorpfad integrieren. Die Materialien liegen bereit.

Vielen Dank dafür an Charly und das ZUK, Servus und bis zum nächsten Mal, Euer Flo Stauder

Und hier nun findet Ihr die Galerie mit einer netten Sammlung an Fotos:
-Nur für registrierte und eingeloggte User sichtbar-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.