Franz W. (2001-2002) Im Moos -viel los: Heute, der Buntspecht Veröffentlicht unter Standard
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Unter dem Punkt NaturPur! wollen wir ja nach und nach ein kleines Nachschlagewerk der Fauna und Flora des Klosterlandes aufbauen. Unter dem Unterpunkt „Fauna“ habe ich eben -weil er mir Letztens vor die Linse kam- einen kleine Steckbrief zum Buntspecht aufgenommen. Wenn Ihr weitere Ideen, Berichte, Fotos habt und unser Nachschlagewerk erweitern wollt: Immer her damit, vielen Dank!!!

Buntspecht

Buntspecht, Männchen

Vorkommen: Große Teile Europas, Nord- und Ostasien.

Lebensraum: Laub- & Nadelwälder, Parks und Kulturlandschaften mit Bäumen.

Verhalten: Jagt nach Insekten und Larven unter der Baumrinde.

Klosterland: Ja, auf dem Klosterland Benediktbeuern anzutreffen.

Größe: ca. 23 cm bei ca. 90 g

Linnaeus: K: Vögel, O: Spechtvögel, F: Spechte, UF: Echte Spechte
G: Dendrocopos, A: Buntspecht

Der Buntspecht zeigt ein charakteristisches Flugbild in Wellenform. Das Männchen ist vom Weibchen durch einen charakteristischen, kräftigen roten Genickfleck zu unterscheiden. Wie bei vielen Spechten sind die Nasenlöcher mit Federn überdeckt. Dies dient dem Schutz vor dem Eindringen von Holzspänen bei der Nahrungssuche im Holz.

Im Sommer ernährt sich der Buntspecht von Insekten und Larven. Diese liest er mit seinem kräftigen Schnabel aus der Baumrinde auf. Im Winter kann die Umstellung auf Nüsse und Samen erfolgen – diese werden in Baumspalten geklemmt und mit dem Schnabel bearbeitet.

Spechte brüten, wenn sie ihren Partner mit lautem „Trommeln“ (oft an Totholz oder auch anderen Resonanzkörpern wie Dachrinnen etc.) erobert haben, in Baumhöhlen. Nach rund 12 Tagen schlüpfen die Jungtiere die nach rund 3,5 Wochen flügge werden.

Im Jahre 1997 war der Buntspecht der „Vogel des Jahres“ in Deutschland.

Unser Buntspechtfilm

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