Eisvogel (Alcedo atthis)

Eisvogel

 

 

Vorkommen:    Große Teile Europas und westliches Nordafrika.

Lebensraum:    An klaren Gewässern, bevorzugt stehend oder langsam fließend.

Verhalten:         Jagt von Sitzwarten aus nach kl. Fischen und Wasserinsekten.

Klosterland:      Ja, auf dem Klosterland Benediktbeuern anzutreffen.

Größe:               16-18 cm bei 35-40 g

Linnaeus:         K: Vögel, O: Rackenvögel, F: Eisvögel, UF: Eigentliche Eisvögel
G: Alcedo, A: Eisvogel

Mit viel Glück kann man auf dem Klosterland einen Eisvogel -oder gar ein Pärchen- beim Fischen antreffen. Die Vögel jagen bevorzugt von einem idealer Weise den Bachlauf querenden Ast (dem Ansitz). Pfeilschnell stoßen sie durch die Wasseroberfläche und tauchen meist mit Beute im Schnabel wieder auf.

Der Unterschnabel des Weibchens weißt im Vergleich zum Unterschnabel des Männchens eine Rötung auf. Der Bestand dieses farbenprächtigen Vogels erholt sich langsam wieder. Intensivierte Schutzmaßnahmen und Aktionen wie „Vogel des Jahres (hier 2009)“ haben dazu sicherlich beigetragen.

Eisvogel

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkbar macht sich der Eisvogel durch seinen Ruf „tiht“ oder durch das Geräusch, wenn der Vogel die Wasseroberfläche durchstößt.

Übrigens: Ob ein Beutefisch für den Eigenverzehr oder die Brut (Kaskaden-Brut) gedacht ist, kann man an dessen Ausrichtung im Schnabel des Vogels ersehen. Kopf des Fisches in Richtung Schnabelspitze heisst Jungtierfütterung, Kopf des Fisches in Richtung Rachen des jagenden Eisvogels bedeutet Eigenverzehr. Dies lässt sich ganz einfach durch die Ausrichtung der Schuppen des Fisches und dem damit evtl. einhergehenden „verhaken“ im Schlund des Vogels erklären.

Zu guter Letzt möchten wir noch auf unser selbst gedrehtes Eisvogelfilmchen hinweisen. Hier sind verschiedene Jagtszenen (teilweise in Zeitlupe) und das Verhalten des Vogels gut zu erkennen.

 Unser Eisvogelfilm