Schlagwort-Archive: Tiere

Franz W. (2001-2002) Das Klosterstorchenpaar ist zurück Veröffentlicht unter Standard
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Weißstorch Benediktbeuern; Foto: F. Wiedemann

[UPDATE] 13.03.2017

neues vom Weißstorch-Paar auf dem Klosterdach: das beringte Weißstorch-Weibchen im Brutnest auf dem Konvenbau ist ein anderes, als vergangenes Jahr. Das ergab die am vergangenen Freitag von Lisi Mühlhans (Benediktbeuern) zugesendete Aufnahme der Ring-Nummer am Bein des Weißstorchs. Dieses Weißstorch-Weibchen ist im Jahr 2014 in Sennwald / St. Gallen in der Schweiz geschlüpft und wurde vergangenes Jahr (2016) im April in Isny (Allgäu) gesehen (erhielt dort den Namen „Bruni“ / Brunhilde), im Mai wurde sie in Pähl beobachtet.

Weißstorch Benediktbeuern: Das Klosterensemble ist wieder komplett. Foto: F. Wiedemann

Das vergangenes Jahr hier brütende Weißstorch-Weibchen (2011 geschlüpft in Raisting) schaut möglicherweise auch in Benediktbeuern vorbei. Vergangenen Mittwoch wurde eine Auseinandersetzung des momentan hier ansässigen Storchenpaars mit einem weiteren Weißstorch am Brutnest beobachtet (keine näheren Angaben zu Herkunft dieses Storches vorhanden).


Eine Information von unserer ZUK-Rektor P. Karl Geißinger SDB:

Seit gestern (So, 5.3.2017) sind wieder Weißstörche bei uns im Kloster Benediktbeuern eingetroffen, und zwar – eine Besonderheit – gleich als Storchenpaar. Normalerweise trifft zunächst das Storchen-Männchen ein, um ein geeignetes Brutnest vorzubereiten und dann dem später eintreffenden Storchen-Weibchen zu präsentieren. Die Paarbindung von Weißstörchen bleibt (i.d.R.) über viele Jahre erhalten. Die beiden eingetroffenen Weißstörche vertragen sich gut (was dafür spricht, dass hier nicht 2 Männchen eingetroffen sind). Einer der beiden Weißstörche ist beringt (die Ringnummer muss noch identifiziert werden). Gestern standen bereits zahlreiche interessierten Beobachter vor dem Konventbau des Klosters.

Weißstorch Benediktbeuern: Traute Zweisamkeit. Foto: F. Wiedemann

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Franz W. (2001-2002) Nistkästen sind bereit für den Frühling Veröffentlicht unter Standard
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In diesen Tagen hatte sich eine kleine Gruppe ehemaliger ZUKler unter der fachlichen Anleitung von unserem geschätzten Vogelexperten R. Schmidt aufgemacht, die über das Klosterland verteilten Nistkästen klar für die neue Brutsaison 2017 zu machen.

So machten wir uns also, mit der mit unterschiedlichen Leitern und Werkzeugen beladenen Pritsche, eines frühen Morgens auf und fuhren die Kästen ab. Oft mussten wir uns mit der langen Leiter den Weg durch unwegsames Gelände bahnen -doch es war ein Heidenspaß und wir freuen uns auf die -hoffentlich erfolgreiche- neue Brutsaison 2017. Das Wetter tat sein Übriges dazu und wir hatten einen tollen und sinnvollen Tag an der frischen Luft verbracht und viel Wissen über Flora und Fauna austauschen können.

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R. Schmidt und Andi beim Anmarsch (die Leiter wäre ideal fürs Fensterln ;- ) )

Einen bestehenden Nistkasten haben wir auch an einen anderen Baum gehängt, da hier der Anflug für die Hohltaube besser möglich ist. Stichwort: Freier Anflug. Bei jedem Kasten wurde analysiert, wer hier in der letzten Saison sein Brutgeschäft verrichtet hat, überschüssiges Nistmaterial entnommen und die Befestigung am Baum kontrolliert und ggf. nachjustiert.

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Andi beim Prüfen und Reinigen eines Hohltaubennistkastens.

Immer damit rechnend, dass ein schlafender Marder aus dem Niskasten springt, öffneten wir die Kästen sehr vorsichtig und erlebten dann aber so ganz andere Überraschungen:

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Ganz besondere Untermieter hatte dieser Nistkasten in der Saison 2016…

Honig aus dem Hohltauben-Nistkasten (Large)

HONIG! Ja, und er roch und schmeckte sogar noch!

In einem Kasten hatte es sich ein Bienenvolk gemütlich gemacht. Wir fanden tolle Waben die teilweise noch mit Honig gefüllt waren, jedoch keine einzige Biene mehr. Das Wachs haben wir mitgenommen und werden es nun in einen unserer Bienenkästen einbauen damit auch hier sinnvoll weitergenutzt wird.

Die Kästen wurden dieses mal zum Brutmonitoring per GPS erfasst und wir wollen sie in Kürze für interne Zwecke auf einer Karte zur Verfügung stellen:

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Kartierung mittels GPS.

Zu guter Letzt noch ein besonderes Schmankerl: Auch wir alten Knaben konnten es nicht verhindern, dass die Pritsche mal wieder im Moor verhockt… Mittels tatkräftiger Unterstützung zweier Jäger mit Allradfahrzeug und dem gefundenen Schlupf hinter der Rückbank, konnten wir uns aber mit Mühe und Not nochmals befreien 🙂

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Pritsche fahren ohne einmal „einhocken“ geht noch immer nicht…

Wir können Euch nur raten, auch in Euren privaten Gärten ein paar Nisthilfen zu installieren. Es ist eine spannende Sache, zu beobachten, welche Art den Kasten annimmt und ob die Brut von Erfolg gekrönt ist. Ihr leistet damit eine wichtige Unterstützung für den Naturschutz und einen kleinen Ausgleich zu den immer weniger in der Natur vorhandenen Nistmöglichkeiten.

Vielen Dank an alle Beteiligte! Besonderer Dank gilt unserem lieben Andi für die extra Anfahrt aus Regensburg, Alex H. für das verlässliche Bereitstellen von Pritsche und Leitern und Rudolf für seine Zeit und Erzählungen! TOP!

 

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Franz W. (2001-2002) Der Frühling ist da Veröffentlicht unter Standard
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Rund ums ZUK ist wieder richtig was geboten, hier schnell ein kleiner Einblick in unser Biotop: Ein Treffen von Klosterstorch und Graureiher.

Storch und Graureiher am Fuchsbichl

Euch einen guten Start in die Woche,
viele Grüße, Franz

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Franz W. (2001-2002) Im Moos -viel los: Heute, der Buntspecht Veröffentlicht unter Standard
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Unter dem Punkt NaturPur! wollen wir ja nach und nach ein kleines Nachschlagewerk der Fauna und Flora des Klosterlandes aufbauen. Unter dem Unterpunkt „Fauna“ habe ich eben -weil er mir Letztens vor die Linse kam- einen kleine Steckbrief zum Buntspecht aufgenommen. Wenn Ihr weitere Ideen, Berichte, Fotos habt und unser Nachschlagewerk erweitern wollt: Immer her damit, vielen Dank!!!

Buntspecht

Buntspecht, Männchen

Vorkommen: Große Teile Europas, Nord- und Ostasien.

Lebensraum: Laub- & Nadelwälder, Parks und Kulturlandschaften mit Bäumen.

Verhalten: Jagt nach Insekten und Larven unter der Baumrinde.

Klosterland: Ja, auf dem Klosterland Benediktbeuern anzutreffen.

Größe: ca. 23 cm bei ca. 90 g

Linnaeus: K: Vögel, O: Spechtvögel, F: Spechte, UF: Echte Spechte
G: Dendrocopos, A: Buntspecht

Der Buntspecht zeigt ein charakteristisches Flugbild in Wellenform. Das Männchen ist vom Weibchen durch einen charakteristischen, kräftigen roten Genickfleck zu unterscheiden. Wie bei vielen Spechten sind die Nasenlöcher mit Federn überdeckt. Dies dient dem Schutz vor dem Eindringen von Holzspänen bei der Nahrungssuche im Holz.

Im Sommer ernährt sich der Buntspecht von Insekten und Larven. Diese liest er mit seinem kräftigen Schnabel aus der Baumrinde auf. Im Winter kann die Umstellung auf Nüsse und Samen erfolgen – diese werden in Baumspalten geklemmt und mit dem Schnabel bearbeitet.

Spechte brüten, wenn sie ihren Partner mit lautem „Trommeln“ (oft an Totholz oder auch anderen Resonanzkörpern wie Dachrinnen etc.) erobert haben, in Baumhöhlen. Nach rund 12 Tagen schlüpfen die Jungtiere die nach rund 3,5 Wochen flügge werden.

Im Jahre 1997 war der Buntspecht der „Vogel des Jahres“ in Deutschland.

Unser Buntspechtfilm

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Franz W. (2001-2002) Buntspecht (Dendrocopos major) Verschlagwortet mit ,

Buntspecht

Buntspecht, Männchen

Vorkommen:    Große Teile Europas, Nord- und Ostasien.

Lebensraum:    Laub- & Nadelwälder, Parks und Kulturlandschaften mit Bäumen.

Verhalten:         Jagt nach Insekten und Larven unter der Baumrinde.

Klosterland:      Ja, auf dem Klosterland Benediktbeuern anzutreffen.

Größe:               ca. 23 cm bei ca. 90 g

Linnaeus:         K: Vögel, O: Spechtvögel, F: Spechte, UF: Echte Spechte
G: Dendrocopos, A: Buntspecht

Der Buntspecht zeigt ein charakteristisches Flugbild in Wellenform. Das Männchen ist vom Weibchen durch einen charakteristischen, kräftigen roten Genickfleck zu unterscheiden. Wie bei vielen Spechten sind die Nasenlöcher mit Federn überdeckt. Dies dient dem Schutz vor dem Eindringen von Holzspänen bei der Nahrungssuche im Holz.

Im Sommer ernährt sich der Buntspecht von Insekten und Larven. Diese liest er mit seinem kräftigen Schnabel aus der Baumrinde auf. Im Winter kann die Umstellung auf Nüsse und Samen erfolgen – diese werden in Baumspalten geklemmt und mit dem Schnabel bearbeitet.

Spechte brüten, wenn sie ihren Partner mit lautem „Trommeln“ (oft an Totholz oder auch anderen Resonanzkörpern wie Dachrinnen etc.) erobert haben, in Baumhöhlen. Nach rund 12 Tagen schlüpfen die Jungtiere die nach rund 3,5 Wochen flügge werden.

Im Jahre 1997 war der Buntspecht der „Vogel des Jahres“ in Deutschland.

Unser Buntspechtfilm

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Franz W. (2001-2002) Fledermäuse willkommen! Veröffentlicht unter Standard
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Artikel aus "Gelbes Blatt:" Fledermäuse

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Gelben Blatt, 29.11.2014
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Franz W. (2001-2002) Der Klosterstorch ist beringt! Veröffentlicht unter Standard
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Anfang Juli war es soweit: Der Nachwuchs unseres Klosterstorchenpaares wurde beringt. Mit Hilfe der Drehleiter der Kochler Feuerwehr ging es hinauf zum Storchennest. Dabei stellte sich leider heraus, dass eines der Jungen bereits den kalten Temperaturen zum Opfer gefallen war. Er wurde von ZUKlern auf Klosterland würdig begraben. Dafür stehen nun die Changen für den verbliebenen -und nun beringten Jungstorch- sehr gut: er bekommt das gesamte Futter und die Fürsorge der Elternvögel alleine ab.

Doch zuvor noch ein paar fantastische Aufnahmen von Simon Mayr (Bruder meines Mitzivis Felix) von der Firma Lubiag. Sie zeigen unser Storchennest aus einer ganz anderen Perspektive. Für alle die mehr über Simons Angebot bzgl. Luftbilder und -filme via Drohne wissen wollen, empfehle ich dessen Homepage http://www.lubiag.de Simon, ganz herzlichen Dank dafür, dass Du uns diese Fotos exklusiv zur Verfügung stellst!

Einen Pressebericht, mit dem Korrekturhinweis von Martin Blösl „Verbesserung: der Beringer Clemens Kraft kommt aus Freising und beringte im Auftrag der Vogelstation Radolfzell-Möggingen“, gibt es auf der Homepage von Merkuronline unter: http://www.merkur-online.de/lokales/bad-toelz/benediktbeuern/kloster-benediktbeuern-feuerwehrleiter-storchennachwuchs-3671547.html

Dort ist auch das folgende Video verlinkt. Ich bedauere sehr, dass ich nichts von der Aktion wusste -sonst hätte ich selbst gefilmt und bessere Eindrücke in höherer Qualität vermitteln können. Zu gerne hätte ich eine GoPro mit zur Beringung hochgeschickt oder via Drohne dokumentiert… ich hoffe ich erfahre die nächsten Events dieser Art wieder rechtzeitig!!!


Wir sehen uns am Nest,
Franz

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Franz W. (2001-2002) Vogelbeobachtung und ornitho.de Veröffentlicht unter Standard
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Hallo zusammen!

Am Dienstag den 18. Februar war ein netter Vortrag in unserem ZUK im TG3. Vor rund 50 Gästen gliederte sich ein Vortrag von Thomas Guggemoos in zwei Teile. Teil eins war eine Präsentation von einheimischen Vögeln, welche unsere Gäste am Futterhaus sind, wenn die örtlichen Gegebenheiten passend sind und das richtige Futter „serviert“ wird. Im zweiten Teil des Vortrages wurde die Onlineplattform www.ornitho.de vorgestellt.

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Ornitho Gebietsbetreuer Thomas Guggemoos bei seinem Vortrag im ZUK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dieser Seite kann man sich registrieren und eigene Meldungen zur Avifauna in die Datenbank einpflegen. Ab einer gewissen Anzahl von Meldungen hat man selbst die Möglichkeit, Datenbankauswertungen vorzunehmen und sich z.B. Verbreitungsgebiete in Abhängikeit von der Zeit anzeigen zu lassen. Auch Abfragen nach Ort, Zeit und Art sind möglich. Inzwischen gibt es schon mehrere tausend Melder und es wäre schön, wenn sich weitere, fachlich bewanderte, Begeisterte finden würden um die Datenbank weiter zu füttern.

Übrigens: Auch unsere Vogelbeobachtungsstation Moosmühle ist aufgeführt und kann zur Auswertung und Eingabe angewählt werden. Somit könnt ihr praktisch von jedem Ort der Welt herausfinden, wie es um unserem geliebten Eisvogel steht oder wie oft sich der Sperber sehen lässt. Thomas, vielen Dank für einen sehr informativen Abend!

alpenbirkenzeisig_m_carduelis_cabaret_rsÜbrigens haben wir zur Zeit an der Moosmühle unten einen sehr seltenen Gast den ich auch schon erwischt habe: Den Alpen-Birkenzeisig (Carduelis Cabaret). Wie der gute Kerl aussieht seht Ihr hier (obig) auf einem Foto von Rudolf Schmidt, der mal wieder so nett war und uns eines seiner schönen Fotos zur Verfügung gestellt hat -vielen Dank Rudolf!

Ein Filmstar ist der Gute inzwischen auch schon:

Und zu guter Letzt möchte ich nochmal auf unseren Eisvogel hinweisen, einen netten und sicherlich schon sehr bekannten Film findet Ihr hier:

Auf bald, Euer Moosmühlen-Fan Franz

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Svenja Symannek (2012-2013) Impro-Waffeln und ein neues Heim für die Leopardgeckos Veröffentlicht unter Standard
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Nun da wir – wie ihr wisst – im E-Pavillon wohnen sind wir Geschirrtechnisch eher schlecht ausgerüstet. Um nicht zu sagen miserabel. Am Sonntag hat uns dann jedoch die Lust auf frisch gebackene Waffeln ergriffen:

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Und so haben wir losgelegt. Ohne Waage, ohne Messbecher und ohne Backpulver gings los. Das Backpulver haben uns freundlicherweise die Neuen geborgt und als Waage und Messbecher in einem diente die berühmte weibliche Intuition. 😉 Doch trotz mangelnder Hilfsmittel sind sie doch recht gut geworden – um nicht zu sagen sehr gut unter den genannten Umständen. 😉

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Die zweite nennenswerte Aktion war zugleich unsere letzte Tat im Biolabor:IMG_2687

Wir haben das ehemalige Kragenechsenterrarium umgestaltet und ein neues Zuhause für die Geckos geschaffen. Nachdem letzte Woche noch zwei weitere aufgetaucht sind waren es langsam aber sicher zu viele für ein Terrarium und sie haben angefangen sich zu beißen. Jetzt gibt es ein schönes neues Sand-Erden-Gehege und wir hoffen alle Beteiligten wissen das zu schätzen. Wink

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Franz W. (2001-2002) Star (Sturnus vulgaris) Verschlagwortet mit , , ,

 Star

Vorkommen: Europa und Asien (einer der weltweit häufigsten Vögel)

Lebensraum: Bäume mit Höhlen neben Grünland. Auch in Städten u. Regionen <1500 hm

Verhalten: Auffallender Balzgesang im Prachtkleid („Schlichtkleid“); oft in großen Schwärmen vorkommend.

Klosterland: Ja, auf dem Klosterland Benediktbeuern anzutreffen.

Größe: 19-22 cm bei 76-81 g

Linnaeus: K: Vögel, O: Sperlingsvögel, UO: Singvögel, F: Stare, UF: Stare
G: Sturnus, A: Star

Der Star gehört zu den typischten und bekanntesten Vögeln unserer Kulturlandschaft. Er ist vielen Menschen bekannt. Der Star unterscheidet sich von der Amsel durch ein spitzeres Flugbild und seiner geringfügig geringeren Größe. Ausserdem kommt er auch in Schwärmen vor.

Sie sind wieder da, unsere Stare. Man kann sie fast nicht übersehen und überhören, wie halt Stars so sind.
Als Star, das weiß schon jedes Sternchen, muss man den Mut zur Popularität haben, also immer auffallen und sich in den Vordergrund schieben.
Man klaut sich auch frech sein Stimm-Repertoire zusammen, vom Bussard, vom Pirol, von der Amsel, vom Spatz oder von der Ente, was er hört und was ihm gefällt nimmt er auf und gibt es laut zum besten. Die Neigung, jede Strophe oft und oft zu wiederholen ist typisch Star.
Ein richtiger Star lebt natürlich in einer Luxusvilla, das sind für ihn die Kästen die wir ihnen aufhängen. Den schönsten zu haben, führt zu manchem Revierkampf, den der frechste für sich entscheidet.
Ein Star muss natürlich rasant sein, Fluggeschwindigkeiten bis 80km/h sind schon was anderes als die 30 bis 40 der Nicht-Stars wie Ammer, Fink, Spatz und Amsel. Auch die spektakulären Gruppenflüge ganzer Staren-Wolken sind in ihrer Präzision fast unerreicht.
Ob er allerdings der Star aller Singvögel ist liegt wohl an den Fans, wie hoch man wen jubelt!

Star

Stare nehmen sehr gerne künstliche Bruthöhlen wie den obigen Kobel an. Nehmen Sie selbst ein paar Bretter zur Hand und zimmern Sie für einen treuen Frühlingsboten in Ihrem Garten. Der Kobel sollte in gut 2,5 m Höhe an einer geraden, stabilen Stange befestigt werden um ausreichen Schutz vor Katzen und anderen Nesträubern zu bieten.

Sehen Sie hier einen Star im Prachtkleid an einer unserer Beobachtungsstationen:

Rudolf Schmidt

 

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