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Franz W. (2001-2002) Eisvogel (Alcedo atthis) Verschlagwortet mit , , ,

Eisvogel

 

 

Vorkommen:    Große Teile Europas und westliches Nordafrika.

Lebensraum:    An klaren Gewässern, bevorzugt stehend oder langsam fließend.

Verhalten:         Jagt von Sitzwarten aus nach kl. Fischen und Wasserinsekten.

Klosterland:      Ja, auf dem Klosterland Benediktbeuern anzutreffen.

Größe:               16-18 cm bei 35-40 g

Linnaeus:         K: Vögel, O: Rackenvögel, F: Eisvögel, UF: Eigentliche Eisvögel
G: Alcedo, A: Eisvogel

Mit viel Glück kann man auf dem Klosterland einen Eisvogel -oder gar ein Pärchen- beim Fischen antreffen. Die Vögel jagen bevorzugt von einem idealer Weise den Bachlauf querenden Ast (dem Ansitz). Pfeilschnell stoßen sie durch die Wasseroberfläche und tauchen meist mit Beute im Schnabel wieder auf.

Der Unterschnabel des Weibchens weißt im Vergleich zum Unterschnabel des Männchens eine Rötung auf. Der Bestand dieses farbenprächtigen Vogels erholt sich langsam wieder. Intensivierte Schutzmaßnahmen und Aktionen wie „Vogel des Jahres (hier 2009)“ haben dazu sicherlich beigetragen.

Eisvogel

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkbar macht sich der Eisvogel durch seinen Ruf „tiht“ oder durch das Geräusch, wenn der Vogel die Wasseroberfläche durchstößt.

Übrigens: Ob ein Beutefisch für den Eigenverzehr oder die Brut (Kaskaden-Brut) gedacht ist, kann man an dessen Ausrichtung im Schnabel des Vogels ersehen. Kopf des Fisches in Richtung Schnabelspitze heisst Jungtierfütterung, Kopf des Fisches in Richtung Rachen des jagenden Eisvogels bedeutet Eigenverzehr. Dies lässt sich ganz einfach durch die Ausrichtung der Schuppen des Fisches und dem damit evtl. einhergehenden „verhaken“ im Schlund des Vogels erklären.

Zu guter Letzt möchten wir noch auf unser selbst gedrehtes Eisvogelfilmchen hinweisen. Hier sind verschiedene Jagtszenen (teilweise in Zeitlupe) und das Verhalten des Vogels gut zu erkennen.

 Unser Eisvogelfilm

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Franz W. (2001-2002) Unser Klosterstorchenpaar Verschlagwortet mit ,

Jahr 2014 – April

Auch in diesem Jahr dürfen wir wieder Störche auf unserem Klosterland begrüßen. Es scheint sich auch unter den Störchen herumgesprochen zu haben, dass die Wiedervernässungsmaßnahmen und das Pflegeprogramm für das Klosterland fruchten. Wir freuen uns wirklich sehr darüber, diese majestätischen Vögel wieder bei uns im Oberland zu haben!

Es folgen ein Film, ein paar Fotos und ein Presseartikel vom 05.04.2014. Viel Spaß dabei!

Der erste Storchenfilm aus 2014:

Die ersten Fotos des Paares:

Der Presseartikel aus dem Gelben Blatt:

Geklappere auf dem Dach
 

 

 

 

(Mit freundlicher Genehmigung des Gelben Blatts, vielen Dank dafür!)

Jahre: 2013-2014

Im Jahre 2012 hatten wir das erste mal wieder, seit über 300 Jahren, ein Storchenpaar in Benediktbeuern. Es brütete auf dem Klosterdach auf einem kleinen Vorsprung. Das von eiligst herbeigerufenen ZUKlern gebaute -und mit Hilfe der Benediktbeurer Bergwacht nebendran installierte „professionelle“ Nest- wurde nicht angenommen! Es kam zu einer erfolgreichen Brut bei der es final zu zwei flügen Jungtieren kam. Die Störche waren ein Besuchermagnet und oft waren auch Berichte in regionalen Zeitungen (u.a. Merkur, Gelbes Blatt und Süddeutsche Zeitung) und überregionalen Zeitschriften (u.a. NaBU) zu verzeichnen. Sogar auf Youtube sind sie schon vertreten. Das südlichste, in Deutschland brütende Storchenpaar am Fuße der Benediktenwand ist halt einfach etwas Besonderes!

 

 

 

 

 Kurioser Weise flogen die Altvögel im Winter 2012/13 nicht in den Süden nach Spanien oder Arabien. Dies sorgte bei vielen Freunden die die Störche gewonnen hatten für große Unruhe. Jedoch sind Störche prinzipiell in der Lage bei Futterknappheit in wenigen Stunden wärmere Zonen zu erreichen. Des Weiteren waren Fließgewässer wie die Loisach den ganzen Winter über eisfrei.

Wir hoffen auf eine erneute Brut in 2013!

Storchenlog:

 
 2014.04.13: Das Paar hat sich gefunden! Das Nest wird repariert und es wird eifrig gebalzt.
 2014. April: Ein Storch beginnt das Nest zu bevölkern -und hält Ausschau nach einem Partner.
 2013.08.05: Die Störche haben einen Baukran im Dorf für sich entdeckt: Hoch über der Dorfstraße begrüßen sie den Morgen.
 2013.07.28: Das aktuelle Storchenpaar wird von einem Sturm über den westlichen Teil Benediktbeuerns, nahe Windpässel, verweht und steuert panisch in Richtung Kloster.
 2013. Winterende: Das Männchen stirbt
 2012.04. : Die Störche beginnen mit dem Nestbau

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Franz W. (2001-2002) Biolabor Verschlagwortet mit ,

Das Biolabor ist nicht nur Labor. In dem im ersten Stock des Südteils des Maierhofes untergebrachten Biolabor befinden sich auch unsere Terrarien und Aquarien. Im Moment haben wir verschiedene Bewohner wie z.B. Stabheuschrecken, Bartagamen, Leguane, Kragenechsen, Chameleons und Grillen. Diese Tiere können bei öffentlichen Führungen beobachtet und teilweise sogar gefüttert werden. Teilweise gehören die Bewohner dem ZUK, teilweise haben wir auch Tiere die den aktuellen ZUKlern gehören. Somit muss man in seinem freiwilligen Jahr (FSJ / FÖJ) nicht unbedingt auf sein Haustier verzichten.

Mikroskope im Biolabor

Mikroskope im Biolabor

Doch auch die technische Einrichtung des Labors kann sich sehen lassen. Neben zahlreichen lichtstarken Mikroskopen haben wir auch Geräte und Reagenzien zur Wasser- und Bodenanalytik. Vor allem unsere kleineren Gäste sind immer ganz begeistert von unserem TV-Mikroskop: Schmetterlingsflügel, Ameisen, Federn und weitere Präparate können mikroskopiert und life am Fernseher betrachtet werden.

Im Biolabor können auch Projektarbeiten und Gruppenarbeiten erstellt werden. Der Nebenraum weißt eine kleine Bibliothek mit Fachliteratur auf. Ferner stehen Säure- & Laugenlagerschränke für die sachgerechte Aufbewahrung von Reagenzien zur Verfügung.

Terrarien und Aquarien im Biolabor

Hier gibt es viel zu beobachten…

Schon oft hatten wir übrigens auch Nachwuchs im Biolabor. So erblicken oft Frösche und sogar Feuersalamander hier das Licht der Welt. Auch die Erstversorgung von entkräfteten oder verletzten Vögeln und Fledermäusen findet hier statt.

Hier ein paar Bewohner in digitaler Form:

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